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Kopf2

Hauptschüler machen sich fit für die Bewerbungsphase

Junge Leute der GHS Aldenhoven nehmen an Weiterbildungsprojekt der VHS Düren teil. Finanzielle Mittel für Fortsetzung fehlen.

Aldenhoven. Es ist eine Chance. Eine Möglichkeit, sich abzuheben, Engagement zu zeigen und vor allem dazuzulernen. Das Projekt „Weiterbildung geht zur Schule" eröffnet neue Perspektiven. 2007 startete das Angebot der Kreis-Volkshochschule (VHS) Düren an der Ganztagshauptschule Aldenhoven. Nun zeichnete die VHS zum fünften Mal die Schüler aus, die erfolgreich teilgenommen haben.

In drei freiwilligen Kursen konnten die Neunt- und Zehntklässler ihre Fähigkeiten für das spätere Arbeitsleben verbessern. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen hatte die VHS im Vorhinein Basiskompetenzen. erarbeitet, auf die in Bewerbungsverfahren und Einstufungstests besonders viel Wert gelegt wird. So stand einerseits angewandtes und betriebsnahes Rechnen auf dem Programm. Hier wurde bereits Gelerntes wiederholt und vertieft, um einen nachhaltigen Lernerfolg zu erzielen. Darüber hinaus konnten die Schüler den Europäischen Computer Pass „Xpert" erlangen. Ein halbes Jahr lang investierten die Teilnehmer. ihre Freizeit in diese zusätzliche Qualifikation. Gemeinsam mit Peggy Lenneper und Eva Thiery trafen sie sich einmal die Woche, um sich auf die abschließende Prüfung vorzubereiten.

Von den 24 Startern im Mathe-Kurs konnten sich zwölf über das Schlusszertifikat freuen. Das beste Ergebnis erzielte Sebastian Hubertz. Den Computer Pass erhielten alle zwölf Teilnehmer. Tobias Jansen konnte auf die höchste Punktzahl besonders stolz sein.

Den zusätzlichen Computerkurs zum Thema „Textverarbeitung" belegten neun Schüler. Hier stach Alina Gentile mit einer sehr guten Note hervor.

„Ich bin stolz auf alle, die das halbe Jahr durchgehalten und die Prüfung am Ende bestanden haben", lobte Dieter Bergheim von der VHS, der das Projekt betreut Auch Schulleiterin Ute Thimm freute sich mit ihren Schülern: „Damit verbessert ihr auf jeden Fall eure Chancen auf dem Arbeitsmarkt!" Leider ist das Projekt für das gerade begonnene Halbjahr auf Eis gelegt - die finanziellen Mittel fehlen. Bisher wurde der Hauptanteil der Kosten mit europäischen Geldern gedeckt, so dass die Schüler nur einen geringen Eigenanteil tragen mussten. Doch diese Förderung lief Ende 2009 aus. „Wir hoffen, Unterstützer und Förderer zu finden, damit wir die Kurse im neuen Schuljahr wieder anbieten können", so Bergheim und Thimm.

Wenn die Schüler die kompletten Kosten alleine tragen mussten, würde das viele Interessierte abhalten. (rb)

 

Aldenhovener Hauptschule begeistert Arbeitger
Unternehmerverbände NRW zeichnen die GTHS mit dem MINT-Siegel aus. Der naturwissenschaftliche Unterricht kann den Schülern auch Spaß

Aldenhoven/Köln. Null Bock auf Physik? Langeweile im Chemie-Unterricht? Keine Lust auf Technik? Es geht auch anders. Das zeigt die Ganztagshauptschule (GTHS) Aldenhoven. Und ist daher erneut für ihr Engagement ausgezeichnet worden - diesmal von den nord-rhein-westfälischen Arbeitgebern.

Anforderungen im Job

Seit einigen Jahren bemängeln Ausbildungsbetriebe, dass Schüler trotz eines Abschlusses den Anforderungen der Lehre gerade in Bereichen wie Mathematik und Physik nicht gerecht werden. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, haben die Unternehmerverbände NRW die MINT-Initiative ins Leben gerufen - MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Hierbei werden jene Schulen gefördert, die sich in den vorgenannten Bereichen besonders engagieren. Erstmalig wurden anlässlich der Fachmesse „didacta 2010" auch neun Hauptschulen aus Nordrhein-Westfalen mit dem Gütesiegel „MINT-Haupt" ausgezeichnet. Mit dabei war in Köln auch eine Delegation der GTHS Aldenhoven. Die bereits vielfach ausgezeichnete Schule macht seit Jahren mit ihren Leuchturmprojekten Modellbau, Schulkino und Schulmuseum (im Ludwig Gall-Haus) auch überregional Schlagzeilen. Als einzige Schule kooperiert die GTHS mit dem Schülerlabor (JuLab) des Forschungszentrums Julien, das auch NRW-Schulministerin Barbara Sommer gerne als „außerschulischen Lernort" ausdrücklich empfiehlt. Hier können die Jugendlichen als praxisorientierte Ergänzung zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht in der Schule durch eigenes Experimentieren die „Spielregeln" der Natur und der Umwelt
erforschen und Interesse an naturwissenschaftlichen Fragen, Denk- und Arbeitsweisen entwickeln.

Wie der GTHS-Fachlehrer Dr. Joachim Kleine aus der Kölner Laudatio berichtete, hoben die Juroren desweiteren die hervorragende Ausstattung der Fachräume sowie den experimentell orientierten Unterricht hervor.

Anregungen für Lehrer

Schirmherrin Barbara Sommer wies darauf hin, dass die ausgewählten MINT-SchuIen viele Anregungen für einen spannenden und nachhaltigen Unterricht sowie die Lehrerfortbildung erhalten. Davon profitieren die Schülerinnen und Schüler, die ein hervorragendes erweitertes Lernangebot bekommen. Das bestätigten auch die mitgereisten Schülervertreter Verena Koszinoffski und Tobias Jansen: „Auch Naturwissenschaften können richtig Spaß machen, wenn sie spannend und verständlich vermittelt werden. Das klappt an unserer Schule eben ausgezeichnet."

Schulleiterin Ute Thimm freute sich nicht nur über die Auszeichnung ihrer Schule, sondern vor allem darüber, dass mit dem Preis das naturwissenschaftlich-mathematische Angebot der GTHS noch erweitert werden kann.

MitFotot

Auszeichnung für die GTHS Aldenhoven: Große Freude herrscht darüber bei Rektorin UteThimm (2. v. l.), Chemie- und Physikiehrer Dr. Joachim Kleine (3. v. r.) sowie den Schülervertretern Verena Koszinöffski (3. v. L) und Tobias Jansen (4. v. r.).

Mint-Haupt

Bericht aus dem Super Sonntag vom 15.02.09

Hauptschule Aldenhoven eine der besten in NRW
Platz vier und Glückwünsche von Schulministerin Sommer

Aldenhoven. Als im Jahr 2006 die Hauptschule Aldenhoven als neuntbeste Hauptschule Nordrhein-Westfalens ausgezeichnet wurde, sprach Rektor Frank Röhmer von einem Signal, weiter intensiv am Konzept der Schule zu arbeiten.
Gesagt,getan! Zwischenzeitlich wurde aus der Hauptschule eine Ganztagshauptschule, die Schüler der schuleigenen Modellbaufirma bekommen reihenweise Aufträge, eine weitere Schülerfirma richtet gerade zum zweiten Mal die beliebten Schulkinowochen aus und im Ludwig-Gall-Haus wird mit Hochdruck am Aufbau des Schulmuseums gearbeitet.
Für das letztere Projekt wurde die Schule im vergangenen Jahr von der Herti-Stiftung mit einem Förderpreis in Höhe von 5000 Euro bedacht. Eben diese Stiftung hatte auch unter dem Motto „Starke Schule“ dazu aufgerufen, sich um den Titel der besten Schulen Deutschlands zu bewerben. Kürzlich wurden im Düsseldorfer Landtag die Landespreise Nordrhein-Westfahlen verliehen.
Aus den Händen von Schulministerin Barbara Sommer konnte die Aldenhovener Delegation die Urkunde entgegennehmen, die belegt, dass die GTHS die viertbeste Hauptschule unseres Landes und die beste des Regierungsbezirkes Köln ist.
Zur grenzenlosen Freude über die Auszeichnung gesellte sich auch noch eine große Portion Stolz. So wusste Rektor Frank Röhmer zu berichten, dass von allen Schulen 2006 prämierten Schulen nur die GTHS Aldenhoven erneut ausgezeichnet wurde und durch den Sprung von Rang neun auf Platz vier einen beeindruckenden Schritt nach vorne machte. Kollegium und Schüler sind sich einig, sich auf dem Lorbeer nicht auszuruhen: „Da bleibt für den nächsten Wettbewerb ja noch Platz nach vorn“, war mit Augenzwinkern zu hören.HG

PresseSommer1230

Bericht aus der Jülicher Woche vom 28.01.09
Redakteur Guido Barth

Aldenhoven: Ministerin zeichnet Hauptschule aus

Aldenhoven - Die Schüler der Hauptschule Aldenhoven sind sehr stolz „ihre" Schule zu besuchen. Denn sie wurde jetzt als „Starke Schule" ausgezeichnet, kam damit in diesem Wettbewerb auf Platz vier. Die Hauptschule AJdenhoven gehört damit zu den besten Hauptschulen des Landes. „Vor zwei Jahren kamen wir bei diesem Wettbewerb in die Top 10. Da haben wir noch einen draufgeselzt und das Treppchen nur ganz knapp verfehlt", berichtet RektorFrank Rühmer stolz. Doch damit nicht genug: In den letzten Monaten heimsten die eifrigen 267 Schüler und ihre Lehrer insgesamt drei heißbegehrte und gut dotierte Preise ein.
„Mit ihrem großartigen Engagement haben die Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern die Auszeichnung mehr als verdient", lobt NRW-Schulministerin Barbara Sommer bei der Preisverleihung. Weiter sagt sie: „Ich freue mich, dass dieser Wettbewerb wieder einmal deutlich macht, zu welch großartigen schulischen und pädagogischen Spitzenleistungen unsere Hauptschulen fähig sind." Bundesweit hatten sich 600 Schulen um den Preis beworben, davon 86 aus NRW. Ausgezeichnet wurde die Hauptschule Aldenhoven für ihr gelungenes Ganztagskonzept und ganz besonders für das Berufsorientierungskonzept. Man kooperiert mit zahlreichen Firmen und Institutionen, es gibt drei Schülerfirmen und sogar ein eigenes Schulmuseum. Deshalb freuten sich zwei ehemalige Schüler von Rektor Frank Röhmer ganz besonders mit: der Aldenhovener Bürgermeister Lothar Tertel und Museums-Kurator Guido Pohl. „Ich bin froh, dass wir diese Schule haben. Hier werden die jungen Leute sehr gut auf das Berufsleben vorbereitet", sagt Lothar Tertel. „Diese Schule zeichnet ja nicht nur dieser eine Wettbewerb aus. Es ist das ständige Bemühen, den jungen Leuten eine Perspektive zu geben", lobt Schulrat Josef Lemoine. „Hier stimmt das Umfeld, wir fühlen und verstanden und wohl", bringt Schülersprecher Bassam Alawih es auf den Punkt. „Wir sind stolz auf unsere Schule".

StarkeSchule230

Bericht aus der Aachener Zeitung vom 24.01.09
Redakteur Antonius Wolters

GTHS Aldenhoven setzt weiteres Ausrufezeichen!
Mit Platz vier im Landesentscheid des Wettbewerbs „Starke Schule" ist sie die beste Hauptschule im Regierungsbezirk Köln. Jury würdigt das Ganztagskonzept und die Besonderheiten bei der Berufsorientierung,

Aldenhoven. Vermutlich brauchen die Mädchen und Jungen der Ganztagshauptschule Aldenhoven (GTHS) demnächst neue (Schul-) T-Shirts, um die stolz geschwellte Brust umfassen zu können. Der Grund ist Platz vier im Wettbewerb „Starke Schule", womit sich die GTHS Aldenhoven beste Hauptschule im Regierungsbezirk Köln nennen darf.
Eine Delegation aus Schülern und Lehrern hatte sich am Donnerstag in den Düsseldorfer Landtag begeben, wo Schulministerin Barbara Sommer Preise und Urkunden überreichte. Die erfolgsverwöhnte Einrichtung der Merzbachgemeinde hat zwar knapp den Platz auf dem Podium verpasst, doch mit dem dritten Preis innerhalb von sechs Monaten dürfen sich Rektor Frank Röhmer und sein Team nicht über mangelnde Beachtung beklagen.
Gelungenes Ganztagskonzept
Preiswürdig im Wettbewerb „Starke Schule", an dem sich 86 Schulen aus NRW beteiligten, war vor allem das gelungene Ganztags- sowie das Berufsorientierungskonzept der GTHS Aldenhoven mit diversen Besonderheiten wie Kooperationen, Schülerfirmen und Schulmuseum zum Projekt „Schülerfinnen) leben Geschichte". Eine Mischung aus Freude, Stolz und Dankbarkeit war gestern Vormittag bei der „Nachfeier" der Auszeichnung zu spüren. „Wir haben aus der Evaluation gelernt", erinnerte Rektor Frank Röhmer daran, dass die GTHS auch schon vor zwei Jahren im Wettbewerb geehrt wurde und mit dem Sprung auf Platz vier „noch einen draufgesetzt hat". Sein Dank galt dem „tollen Kollegium", mit dem das Schulprogramm entwickelt und weiter entwickelt worden sei. Inzwischen sei die Umstellung auf Ganztagsbetrieb abgeschlossen mit der Folge, dass die Lehrer mehr Zeit für ihre Schützlinge haben. Zudem sei die Gemeinde ein Träger, „der zu allen Schandtaten bereit ist".
Schulamtsdirektor Josef Lemoine, der ebenfalls zur Preisverleihung nach Düsseldorf gereist war, beobachtet schon lange die Entwicklung der Schule. Ihm sind dort vor allem die höflichen Umgangsformen und eine Kultur des sozialen Miteinanders positiv aufgefallen. Zudem habe man sich nicht auf den bisherigen Preisen ausgeruht, entwickle das Schulprogramm „kontinuierlich und dynamisch weiter".
„Sie haben es sich verdient", stimmte Bürgermeister Lothar Tertel gern in die Lobeshymnen ein. „Eine funktionierende Hauptschule ist das A und O", ist er froh und dankbar, dass die Pennäler dort gut aufs Berufsleben vorbereitet werden.
Landtagsabgeordneter Josef Wirtz, der übrigens als einziger Parlamentarier die Preisverleihung im Landtag besucht hatte, erneuerte sein Plädoyer für die Hauptschule, die in Ministerin Sommer eine Schutzpatronin gefunden habe. Seit 2006 mit dem Ganztagsbetrieb am Start, sei die GTHS inzwischen gut mit der heimischen Wirtschaft vernetzt. An die Schüler gewand vergaß Wirtz nicht zu erwähnen, dass er selbst Absolvent einer Hauptschule ist.
„Alle sind stolz, Hauptschüler zu sein", konstatierte Schulpflegschaftsvorsitzende Susanne Timmer. „Das Umfeld stimmt, und man fühlt sich verstanden", beschrieb Schülersprecher Bassam Alawieh die Atmosphäre als geradezu familiär, wofür er im Namen der Schüler dankte. „Das hat großen Wert für uns."